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Neuentwicklung: Spannsystem

System µ-PrisFix-Hohlachsenspanner

Eine Neuentwicklung hat die HIRSCHMANN GMBH jetzt auf den Markt gebracht: Mit dem µ-PrisFix-Hohlachsenspanner können Werkstücke ohne Aufwand exakt in einer Hohlachse oder direkt auf dem Maschinentisch positioniert werden. Dadurch bietet sich die Möglichkeit einer 360-Grad-Bearbeitung der Innenkonturen, selbst ausgesprochen komplexe Formen sind damit möglich. Bislang mussten Anwender individuelle Lösungen zur Befestigung suchen, die in der Handhabung deutlich aufwändiger und weniger präzise sind. Die Innovation basiert auf der bewährten HIRSCHMANN Technologie des patentierten µ-PrisFix Spannsystems zur Positionierung von Werkstücken in Bearbeitungsmaschinen mit einer Wiederholgenauigkeit von 2µ.

Auf vielfachen Kundenwunsch hat die HIRSCHMANN GMBH das neue System µ-PrisFix-Hohlachsenspanner mit der zugehörigen µ-PrisFix-Hohl-Palette (Werkstückträger) entwickelt. Immer wieder standen Anwender vor der Frage, wie Werkstücke in einer Hohlachse positioniert werden können. „Unsere Innovation ist die optimale Lösung für diese Aufgabe. Wir bieten den Kunden erstmals die Option einer kompletten Bearbeitung der Innenkonturen mit unserem ultrapräzisen Befestigungsverfahren“, unterstreicht Rainer Harter, CTO der HIRSCHMANN GMBH. Werkstücke können außerhalb der Maschine während des Bearbeitungsprozesses auf einem Voreinstellplatz entsprechend ausgerichtet und gespannt werden. Um die Bearbeitungsgeometrie auf einer Messmaschine zu überprüfen, kann die Fertigung des Werkstücks jederzeit unterbrochen werden. Danach wird die weitere Bearbeitung in der Maschine an der exakt gleichen Position weitergeführt. Gerade diese Reproduzierbarkeit der Position in der Prozesskette ist ein Hauptargument für die Auswahl eines HIRSCHMANN Spannsystems.

Individuell für nahezu alle denkbaren Kundenspezifikationen
"Eine Herausforderung für die Konstrukteure war, den vorhandenen Platz innerhalb der Hohlachse möglichst optimal zu nutzen", führte Norbert Weisser, Gruppenleiter Konstruktion aus. Um einen maximalen Innendurchmesser für das Werkstück zu erreichen, hat HIRSCHMANN eine Spannmechanik entwickelt, die in einem minimalen Bauraum Platz findet – und dies bei größtmöglicher Flexibilität in Bezug auf die vielfältigen Anforderungen. „Unsere Innovation mit µ-PrisFix-Hohlachsenspanner und µ-PrisFix-Hohl-Palette lässt sich individuell auf nahezu alle denkbaren Kundenspezifikationen anpassen“, betont Rainer Harter.

Die prinzipielle Anforderung an das System sind höchste Effizienz bei Bestückung und Wechsel der Werkstücke während der Fertigungskette. In erster Linie eignet sich der µ-PrisFix-Hohlachsenspanner als Nullpunktspannsystem in Senk- oder Drahterodiermaschinen in Verbindung mit Zweiachsen-Rundteiltischen mit Durchgangsbohrung, darüber hinaus sind ebenfalls Anwendungen wie EDM-Bohren, Messtechnik, Lasertechnik, HSC-Bearbeitung oder weitere Bearbeitungsanforderungen von Innenkonturen denkbar. Auch spezifische Außengeometrien lassen sich mit diesem System schneiden.

Bei der Entwicklung hat die HIRSCHMANN GMBH eng mit der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft zusammengearbeitet. Im Rahmen "Zentrales Innovationsproramm Mittelstand" (ZIM) wurde das Unternehmen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt. „Dies ist ein Beleg für das Vertrauen von Politik und Wissenschaft in die hohe technische Kompetenz, Innovationskraft und das Know-how der HIRSCHMANN GMBH in diesem Bereich“, so Rainer Harter.

PrisFix-Hohlachsenspanner

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